12. September 2017

Feinstaub Sensor selber bauen 7. und 14.10.17

Jetzt schnell noch einen Bausatz reservieren und beim BUND anmelden – nur noch wenige verfügbar!

Der BUND will ab Anfang Oktober  2017 dazu beitragen, ein Bürgerforschungsprojekt für Feinstaub aufzubauen, um die Öffentlichkeit für das Thema zu sensibilisieren und flächendeckende Daten zu erheben, die sich im Internet abrufen lassen.

Dazu werden wir nach der Bundestagswahl Selbstbau-Kurse in

Schwäbisch Gmünd am Samstag, den 7.Oktober von 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr
in der Gmünder Wissenswerkstatt EULE, Nepperbergstr.7

Aalen am Samstag, den 14.Oktober  von 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr
im Um-Welthaus Aalen (Torhaus) , Gmünder Str. 9  im 4.OG

Wir werden dazu von der Stuttgarter Initiative OK Lab personell und beratend unterstützt. Eine erfahrener  Feinstaub-Messtellenbetreiber aus Aalen wird uns zur Seite stehen.

Der Materialwert beträgt inklusive Import-Steuern rund 40 Euro, dazu werden wir 10 Euro Kursgebühren erheben. Die potenziellen Stationsbetreiber sollten das Messgerät übers heimische WLAN anbinden, das die Daten an den zentralen Server weiterleitet.

Aus vereinzelten Stationen, die bereits jetzt in Schwäbisch Gmünd, Aalen, Giengen und Heidenheim existieren soll ein flächendeckenderes Netzwerk entstehen. Gesundheitsgefährdender Feinstaub entsteht nicht nur im Straßenverkehr durch Verbrennungsmotoren, Bemsen- und Reifenabrieb, sondern beispielsweise auch durch Industrieanlagen, in der Landwirtschaft oder durch Holzheizungen.  Die Landesanstalt für Umweltschutz Baden-Württemberg betreibt in der Region zur Zeit lediglich eine dauerhafte Meßstation in Aalen, in langen Abständen werden Spotmessungen in anderen Kommunen durchgeführt. Unsere einfache, schnell auch von Laien durch fachliche Anleitung zusammenzubauende Meßstation erreicht  natürlich nicht die Meßgenauigkeit der Spitzentechnik, wir können jedoch durch eine gute räumliche Abdeckung ein realistisches Bild der Feinstaubsituation in einer Kommune liefern und helfen, besonders belastete Gebiete und Emissionsquellen zu identifizieren.

An einem Bürgerforschungsprojekt ( Citizen Science ) kann sich jeder beteiligen, wir rufen ausdrücklich auch Schulen und andere Bildungsträger zur Teilnahme auf.

Sie können auch mit einer  Spende an den BUND Ostwürttemberg  jemand anderem dem Bau einer Mess-Station ermöglichen oder das Projekt an sich unterstützen.

 

Technisch versierte Menschen können das natürlich auch individuell bestellen, zusammenbauen und einrichten (untenstehender Link) , es wäre trotzdem schön wenn wir eine regionale Vernetzung der Aktiven hinbekommen.

mensch_copy_webBUND Regionalgeschäftsführer Andreas Mooslehner kalender_copy_webSamstagnachmittag im Spätherbst  telefon_copy_webBUND 07361-5559773   Email: bund.ostwuerttemberg@bund.net

Link Luftdaten.info

Link Artikel in der Stuttgarter Zeitung




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