11. Mai 2017

Herbst 2017: Feinstaub Sensor selber bauen

Der BUND will ab Anfang Oktober  2017 dazu beitragen, ein Bürgerforschungsprojekt für Feinstaub aufzubauen, um die Öffentlichkeit für das Thema zu sensibilisieren und flächendeckende Daten zu erheben, die sich im Internet abrufen lassen. Dazu werden wir nach der Bundestagswahl Selbstbau-Kurse in Schwäbisch Gmünd, Aalen und Heidenheim an Samstagnachmittagen anbieten.

Wir werden dazu von der Stuttgarter Initiative OK Lab personell und beratend unterstützt. Eine erfahrener  Feinstaub-Messtellenbetreiber aus Aalen wird uns zur Seite stehen.

Der Materialwert beträgt inklusive Import-Steuern rund 40 Euro, dazu werden wir 10 Euro Kursgebühren erheben. Da wir eine Sammelbestellung in Fernost für die Komponenten machen, müssen wir bereits Anfang/Mitte Juli eine verbindliche Zahl ordern und sofort bezahlen. Die potenziellen Stationsbetreiber sollten das Messgerät übers heimische WLAN anbinden, das die Daten an den zentralen Server weiterleitet.

Aus vereinzelten Stationen, die bereits jetzt in Schwäbisch Gmünd, Aalen, Giengen und Heidenheim existieren soll ein flächendeckenderes Netzwerk entstehen. Gesundheitsgefährdender Feinstaub entsteht nicht nur im Straßenverkehr durch Verbrennungsmotoren, Bemsen- und Reifenabrieb, sondern beispielsweise auch durch Industrieanlagen, in der Landwirtschaft oder durch Holzheizungen.  Die Landesanstalt für Umweltschutz Baden-Württemberg betreibt in der Region zur Zeit lediglich eine dauerhafte Meßstation in Aalen, in langen Abständen werden Spotmessungen in anderen Kommunen durchgeführt. Unsere einfache, schnell auch von Laien durch fachliche Anleitung zusammenzubauende Meßstation erreicht  natürlich nicht die Meßgenauigkeit der Spitzentechnik, wir können jedoch durch eine gute räumliche Abdeckung ein realistisches Bild der Feinstaubsituation in einer Kommune liefern und helfen, besonders belastete Gebiete und Emissionsquellen zu identifizieren.

An einem Bürgerforschungsprojekt ( Citizen Science ) kann sich jeder beteiligen, wir rufen ausdrücklich auch Schulen und andere Bildungsträger zur Teilnahme auf.  Da die Bauteile überwiegend in Fernost mit einer Lieferzeit von zwei Monaten bestellt werden, sollten sich Interessenten zeitnah beim BUND melden

Wir brauchen also bald verbindliche Zusagen und Bestellungen. Sie können auch mit einer  Spende an den BUND Ostwürttemberg  jemand anderem dem Bau einer Mess-Station ermöglichen oder das Projekt an sich unterstützen.

 

Technisch versierte Menschen können das natürlich auch individuell bestellen, zusammenbauen und einrichten (untenstehender Link) , es wäre trotzdem schön wenn wir eine regionale Vernetzung der Aktiven hinbekommen.

mensch_copy_webBUND Regionalgeschäftsführer Andreas Mooslehner kalender_copy_webSamstagnachmittag im Spätherbst  telefon_copy_webBUND 07361-5559773   Email: bund.ostwuerttemberg@bund.net

Link Luftdaten.info

Link Artikel in der Stuttgarter Zeitung




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