10 000 Jahre gemeinsame Geschichte
Archäologische Höhlenfunde in der Region belegen, dass der steinzeitliche Mensch um 8000 v. Chr. nicht nur Rothirsch, Reh, Wildschwein und Hase sondern auch dem Biber nachstellte. Der Biber war ein begehrtes Jagdobjekt: Sein Pelz wurde zu wertvollen Mänteln und Mützen verarbeitet, das Fleisch galt mit dem Segen der Kirche seit dem Mittelalter als Fastenspeise, seinem Drüsensekret (Bibergeil) wurde eine Heilwirkung zugeschrieben. 1846 wurde am Zusammenfluss von Donau und Brenz der letzte Biber geschossen.
Lebendige Flüsse ermöglichen die Rückkehr
Rund 150 Jahre später wandern wieder Biber aus Bayern über die Donau und ihre Nebenflüsse in den Ostalbkreis und den Landkreis Heidenheim ein. Dies belegt eindrucksvoll die Erfolge der Gewässerreinhaltungsmaßnahmen und Renaturierungen.
Der BUND betreibt Akzeptanzförderung in der Bevölkerung über Infostände, Presseartikel, wir haben 10 Biber-Infokisten an Kindergärten in der Region verteilt.
Der BUND plant die Aufstellung von Biber-Infopunktenmit Infotafeln und Holzbibern
Realisierung 2009
Wir verleihen eine Biber-Materialkiste an Multiplikatoren für Unterrichtszwecke.
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