Vergangene Aktionen und Projekte

 

Ab September 2015 können Sie alle unsere Ausstellungen, Aktionen, Filmvorführungen, Stadtrundgänge etc. auf der Internet-Seite des Um-Welthauses nachlesen.

Klicken Sie bitte hier:

********         www.um-welthaus.de/category/aktuelles/         ********

 

Film: Die Reise zum sichersten Ort der Erde am 5.8.2015


Die Endlagersuche hat auch Baden-Württemberg erreicht, unter anderem sollten auch Standorte zwischen Ulm und Ravensburg erkundet werden, nur einen Steinwurf von der Ostalb entfernt.

Filminhalt:

In den letzten 60 Jahren haben sich rund um die Welt mehr als 350’000 Tonnen hochradioaktive Atomabfälle angesammelt, die für Tausende von Jahren an einem sicheren Ort, sprich: für Mensch und Umwelt unschädlich, endgelagert werden müssen. Doch ein Endlager existiert bis heute nicht, und die Produktion von atomarem Restmüll wird ungebrochen fortgesetzt. Der in der Schweiz lebende Nuklearphysiker und international renommierte Endlagerexperte Charles McCombie und einige seiner wichtigsten Weggefährten geben dem Regisseur Edgar Hagen Einblick in ihr hartnäckiges Ringen, den dereinst sichersten Ort der Erde zu finden, um das fatale Dilemma zu beheben.

Die weltumspannende Suche führt an die unterschiedlichsten Orte – durch dicht besiedelte Gebiete in der Schweiz, zu einer Nomadenfamilie in der chinesischen Wüste Gobi, zu einem heiligen Berg in einem atomverseuchten Indianerreservat, zu Demonstranten im Wald von Gorleben in Deutschland. An all diesen Orten werden Vernunft, Demokratie und wissenschaftliche Redlichkeit durch Sachzwänge, Strategien und Ängste auf die Probe gestellt. Verlockende Optionen tauchen auf: Ein Bürgermeister in New Mexico will den gefährlichsten Stoff der Erde für viel Geld in seiner Gemeinde unterbringen. Ein unermessliches, flaches Gebiet in der westaustralischen Steppe wird eruiert, um hochradioaktiven Atommüll aus der ganzen Welt aufzunehmen.

Die Reise zum sichersten Ort der Erde ist kontrovers und führt bis ans Ende der Welt. Es zeichnet sich ab, dass es keine schnelle Lösung des Konflikts geben wird.


 

Nistkastenbau am 12.08.2015

Wohnungsnot bei Amsel, Drossel, Fink und Star?

Im Rahmen des Kinderferienprogrammes der Stadt Aalen éntstand eine Kooperation zwischen dem Jugendhaus und dem BUND: ein Kurs zum Bau von Nistkästen unter der Leitung von Carl-Heinz Rieger.

 

Ausstellung: Papier – weniger ist mehr im Juli 2015

Die Deutschen verbrauchen im Schnitt und aufs Jahr gerechnet rund 250 Kilogramm Papier pro Kopf. Menschen in Ländern auf der anderen Seite der Erdkugel verbrauchen nicht mal ein Zehntel davon.

Die Ausstellung macht auf diese globalen Zusammenhänge sowie die Schäden aufmerksam, die der hohe Papierkonsum in den Herkunftsländern des Zellstoffs
anrichtet und zeigt Ideen auf, wie wir davon wieder runter kommen.

Außerdem wurde von Heinz Wicher ein Rundgang für Besucher angeboten und ein Papierschöpfer zeigte Kindern die Methode der Papierherstellung.

Hier erhalten Sie den Papier-Einkaufführer:
http://robinwood.de/wo-kaufen.355.0.html

 

B29 Südvariante - Nein danke!
Unsere Petition wurde von über 3000 Menschen unterstützt!

 

Die von der Verwaltung in der sog. Machbarkeitsstudie favorisierte Südvariante (Umgehung Aufhausen, Bopfingen, Trochtelfingen, Pflaumloch) über die Albhochfläche "Härtsfeld" würde diese landschaftlich sensible Region mit ihren zahlreichen Landschafts- und Naturschutzgebieten sowie der größten zusammenhängenden Waldfläche im Ostalbkreis nachhaltig zerstören.

Insbesondere der zusätzlich geplante Südzubringer B29a zur Autobahn A7 tangiert die Landschaftschutzgebiete Kugeltal (hier streng geschütztes Wildkatzenvorkommen) und Ebnater Tal sowie das international bekannte Naturschutzgebiet Dellenhäule mit der europaweit größten Ameisenstadt und Ameisenpopulation.

Begründung:

Das Härtsfeld ist:
-Wasserschutzgebiet und bedeutendes Grundwasserreservoir
-bedeutendes Naherholungsgebiet mit Landschafts-und Naturschutzgebieten
-wichtiges Rückzugsgebiet für seltene Tierarten wie Wildkatze (evtl. auch Luchs), Uhu, Rotmilan, Wespenbussard, Wanderfalke, Kolkrabe, Amphibien, Ameisenstadt mit 22 Arten u.a.
-Standort seltener Pflanzengesellschaften, Trockenrasen, Wacholderheiden, große zusammenhängende Waldgebiete, Feuchtgebieten/Hülben
-bereits durch A7, zahlreiche Windkraftanlagen u.a. belastet

Carl-Heinz Rieger, Vorsitzender der BUND Aalen, hatte folgende Petition ins Leben gerufen:

https://www.openpetition.de/petition/online/b29-suedvariante-haertsfeld-nein-danke

Nach Erlangen des Ziels von 3000 Unterschriften, wurde sie Landrat Klaus Pavel überreicht.

 

Vortrag am Donnerstag, 11.6.2015: Hülben auf der Ostalb

Hülbe ist eine im Bereich der Schwäbischen Alb gebräuchliche Bezeichnung für die in dieser Region typischen Teiche. Sie entstanden entweder aus Dolinen
oder wurden künstlich angelegt, die Gewässer waren Grundvoraussetzung für die Besiedlung der verkarsteten wasserarmen Albhochflächen.

 

Ausstellung "Stromsparen im Haushalt"  im Mai 2015


Im Mai 2015 präsentierte der Förderverein Wind- und Wasserkraft Ostalb e.V. seine erfolgreiche und interessante Ausstellung "Stromsparen im Haushalt" im Um-Welthaus.

Mehr? www.wind-wasser-solar-ostalb.de/

Unsere Tipps vom BUND finden Sie unter:

http://www.bund.net/service/oekotipps/strom_sparen/

 

Hallo Kinder und Jugendliche zwischen 9 und 13 Jahren! Werdet ein Energie-Detektiv!

 

Habt ihr Lust etwas zum Thema Energie und Energiesparen zu erfahren? Dann macht mit beim Projekt des BUND und werdet Energiespardetektive! Wolltet ihr schon immer mal wissen, wie viel Strom eure Computer, TV´s, Handys und Stereoanlagen verbrauchen? Und wieso wird mein Ladegerät warm, obwohl ich gar nichts auflade? Dies und andere Fragen zum Thema Energie erfahrt ihr bei uns im Projekt. Mit einem Messgerät könnt ihr eure eigenen Geräte zuhause messen und so unnötige Stromfresser entlarven. Eure Messergebnisse vergleicht ihr dann untereinander und diskutiert darüber. Und zum Abschluss bekommt jeder einen Energie-Detektiv-Ausweis.

Die Veranstaltung fand am 21.05.2015 statt.

Wir bieten auf Anfrage gerne ein weiteren Workshop an.

Melden Sie sich bei Interesse bitte bei Angela Wiesenfarth:
info@bund-ostwuerttemberg.de

 

Picknick auf der Muttertagswiese am 10.5.2015


Am Muttertag luden der BUND Aalen und die Naturschutzgruppe Vorderes Härtsfeld Familien zum Picknick und Naturerlebnistag in Aalen Ebnat ein.

Es gab Informationen zu Kräutern, eine kleine Führung über das Gelände rund um das Naturschutzzentrum, frischgebackenes Brot und kleine Köstlichkeiten.

Den ausführlichen Bericht finden Sie hier:

http://um-welthaus.de/muttertagswiese-einfach-klasse/

Ein Besuch dort lohnt sich immer!
Ort: Aalen-Ebnat, Naturschutzzentrum, Zufahrt 50 m
hinter Feuerwehrhaus Ebnat
www.nsg-haertsfeld.de

 

"We feed the world" am 29.4.2015 im Kino am Kocher gezeigt

Tag für Tag wird in Wien gleich viel Brot entsorgt, wie Graz verbraucht. Auf rund 350.000 Hektar, vor allem in Lateinamerika, werden Sojabohnen für die österreichische Viehwirtschaft angebaut, daneben hungert ein Viertel der lateinamerikanischen Bevölkerung. 
 

© Allegrofilm

  „We Feed the World “ ist ein Film über Ernährung und Globalisierung, Fischer und Bauern, Fernfahrer und Konzernlenker, Warenströme und Geldflüsse - ein Film über den Mangel im Überfluss. Er gibt in eindrucksvollen Bildern Einblick in die Produktion unserer Lebensmittel sowie erste Antworten auf die Frage, was der Hunger auf der Welt mit uns zu tun hat. 

Zu Wort kommen neben Fischern, Bauern, Agronomen, Biologen und Jean Ziegler (UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung) auch der Produktionsdirektor des weltgrößten Saatgutherstellers Pioneer sowie Peter Brabeck, Konzernchef von Nestlé International, dem größten Nahrungsmittelkonzern der Welt. 

 

 

"Die Akte Aluminium" am 18.3.2015 im Kino am Kocher gezeigt


Aluminium ist ein faszinierendes Metall: leicht, rostfrei und einfach zu verarbeiten. Noch vor hundert Jahren war es so exotisch, dass Aluminium auf Welt-Ausstellungen präsentiert wurde. Das Metall ist aus unserem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Wir trinken aus Aludosen, verwenden es als Werkstoff für Fassaden und in der Automobilindustrie, oder als Treibstoff für Raketen.

In der industriellen Verarbeitung weist kein anderes Metall eine derart rasant ansteigende Wachstumskurve auf wie Aluminium. Der Film porträtiert das Zeitalter des Aluminiums und zeigt die Produktion beginnend mit dem Abbau von Bauxit, über die Aluschmelze bis hin zur Endverarbeitung diverser Aluprodukte.

Doch auch kritische Stimmen rücken vermehrt ins Zentrum öffentlichen Interesses: Für die Herstellung werden große Mengen Rohstoffe und Energie benötigt. Die Gewinnung kann, wie vor gut einem Jahr in Ungarn passiert, zu Umweltkatastrophen beachtlichen Ausmaßes führen. Und aus Studien geht hervor, dass die toxische Wirkung des Leichtmetalls nicht zuletzt direkten Einfluss auf unsere modernen Zivilisationskrankheiten wie Alzheimer und Allergien hat.


Mehr: www.dieaktealuminium.com


www.bund.net/toxfox

Kosmetik-Check online möglich unter: http://www.bund.net/themen_und_projekte/chemie/toxfox_der_kosmetikcheck/kosmetikcheck_online/

 

Flurputzete am Samstag, 21. März 2015

Der Eisweiher im Taufbach wird von uns seit den 80er Jahren gepachtet und gepflegt. Die Flurputzete im gesamten Ostalbkreis ist für uns jedes Jahr Anlass, das Grundstück, aber auch die angrenzenden Straßen und Wege von Papier, Flaschen, Verpackungen, Taschentüchern, Dosen sowie kritischen Abfällen wie Ölfilter oder Elektroschrott zu befreien.

Dieses Jahr haben wir für unser Engagement den 3. Preis der Stadt Aalen gewonnen.

 

Vortrag am 16.3. über Wolfsprojekttage mit Schülern in der Lausitz

Referent Stefan Zorniger reist seit Jahren mit Aalener Schulklassen in spannende Naturlandschaften. Er berichtet an diesem Vortragsabend besonders über die letztjährigen Wolfsprojekttage in der Lausitz. 

 

 

Vortrag "Die Ausbreitung von Wolf und Wildkatze in der Kulturlandschaft" am 12.3.2015

Zu unserer Ausstellung über Luchs und Wildkatze konnten wir einen Referent gewinnen von der Forstwirtschaftlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Freiburg.

Er berichtete, wo sich die Wildkatze und der Wolf in Deutschland und dem restlichen Europa ausbreiten und was das für uns Menschen und unsere Nutztiere bedeutet.

Das zahlreiche Publikum war eine schöne Mischung aus Schäfern, Jägern und sonstig Interessierten.

Danach konnte die Ausstellung im 4. Obergeschoss des Torhauses besichtigt werden, die noch bis zum 31.3.2015 zu sehen ist.

Für mehr Informationen nehmen Sie bitte Kontakt auf zu Carl-Heinz Rieger: 07367-4361 oder carl-heinz.rieger@t-online.de

 

Demonstration am 8.3.2015
"Atomkraftwerk Neckarwestheim endlich abschalten"

Vier Jahre nach dem atomaren Super-GAU in Fukushima demonstrierten am Sonntag, 8.3.2015 rund 3.000 Menschen vor dem AKW Neckarwestheim für den sofortigen Atomausstieg, einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Atommüll und die dynamische Fortführung der dezentralen Energiewende. Die Demonstration zog vom Bahnhof Kirchheim über die Neckarbrücke zum Atomkraftwerk, um ein Zeichen der Solidarität mit den Menschen in Fukushima zu setzen sowie auf die bestehenden Risiken und Probleme der Atomkraftnutzung hinzuweisen.

Vier Jahre nach Fukushima und 29 Jahre nach Tschernobyl sind wir auf die Straße gegangen, um der Bundesregierung nochmals deutlich zu machen, dass wir eine schnellere Energiewende fordern.

 

Pflege im Taufbachtal am Samstag, 21.02.2015 von 9 - 12 Uhr

Einmal jährlich räumen wir unser Pachtgrundstück im Taufbachtal auf. Es wächst alles schnell nach, der Wind bricht so manchen Ast ab und das Gras muss auch immer mal ein bisschen gestutzt werden.

Sie müssen kein Muskelmann sein oder besonders erfahren bei Pflegeeinsätzen. Jeder kann ein klein wenig mit anpacken, dann schaffen wir es gemeinsam.

Wenn Sie Lust haben, uns beim nächsten Pflegeeinsatz zu unterstützen, dann bringen Sie bitte mit:

- festes und wasserdichtes Schuhwerk

- Kleidung, die schmutzigwerden darf

- gerne eigene Handschuhe  (wir haben ansonsten auch welche für Sie)

Kontakt über Carl-Heinz Rieger: 07367-4361 oder carl-heinz.rieger@t-online.de

 

 

Energiewende – Fluch und/oder Segen für die Ostalb?

Mitte des 19. Jahrunderts waren die Wälder der Ostalb durch den steigenden Energiehunger der Industrie stark in Mitleidenschaft gezogen. Mit dem Bau der Eisenbahn wurden 150 Jahre lang große Teile des Energiebedarfs durch herangeführte fossile Brennstoffe wie Kohle, später auch Öl und Gas gedeckt. Seit Ende des 20.Jahrhunderts nimmt die Erzeugung regionaler erneuerbarer Energie aus Wind, Sonne, Biomasse steig zu – damit auch die Raumansprüche von Energieerzeugung und die sichtbaren Folgen des Energiehungers unserer Gesellschaft vor unserer Haustür.

Dozent: Andreas Mooslehner

Vortrag am Mittwoch, 28. Januar 2015
um 19.00 Uhr
im Torhaus, Mediothek, 1. OG

 

Film im Kino am Kocher am 7.1.2015: "Promised Land" mit Matt Damon

 

Ein Erdgas-Unternehmensvertreter beißt sich die Zähne aus, als er in einer kleinen Gemeinde Bohrrechte kaufen will. Bewegendes und engagiertes Sozialdrama von Gus Van Sant, das die Profitgier eines Energiekonzerns anprangert.
*Prädikat besonders wertvoll (Auszeichnung der Deutschen Film- und Medienbewertung)

Mehr: www.kino.de/kinofilm/promised-land/144628

www.stop-ttip.org/de/unterschreiben

 Tag der offenen Tür im Um-Welthaus am Samstag, 11.10.2014 ab 10 Uhr

Das wurde von uns angeboten:

- Ausstellung "Im Fadenkreuz - Hintergründe der Bekleidungsindustrie"
- weltbewusster Stadtrundgang
- tierische Textillien: Seiden-Spinner Wettbewerb
- Werde ein Naturdetektiv und nimm die Welt unter die Lupe
- Biberausstellung

 

"More than honey" im Kino am Kocher am 30.7.2014

 

 

Bis auf den letzten Platz war das Kino am Kocher verkauft, als wir den Film über das immer stärker zunehmende Bienensterben und die Imkerei in verschiedenen Regionen Welt zeigten.

Im Anschluss gab es noch einen Austausch mit Imkermeister Kurt Lindorfer vom Imker-Verein Aalen, der Fragen zur Verfügung stand.

 

Der Film kann beim BUND Aalen ausgeliehen werden. Bei Interesse melden Sie sich bitte bei Saskia Schrörs: 07361-5579497 oder weltbewusst@posteo.de

 

 

Bienensterben stoppen! Aktion in der Aalener Innenstadt

Haben Sie vielleicht im Juli und August "Bienen auf zwei Beinen" gesehen? Dann war das ein Tag, an dem wir in der Aalener Innenstadt Blumen an Passanten verteilten und mit Ihnen ins Gespräch kamen zum Thema Bienensterben.

 

Die meisten haben bereits von der Problematik gehört und wissen, dass die Monokultur und der Einsatz von Pestiziden zum immer noch anhaltenden, massenhaften Bienensterben führen.

 

Doch was sie nicht wussten: vor allem die Wildbiene können wir unterstützen, indem wir auf unseren Balkonen und in unseren Gärten möglichst viele Blumen aussäen und dann auch stehen lassen.

 

Neben Ringelblume, Margarite sind auch Kornblumen beliebt bei den Wildbienen.

 

 

Mehr erfahren Sie hier: www.bund.net/themen_und_projekte/aktion_wildbienen/

 

 

Besonders hilfreich sind auch Nisthilfen. Eine Bauanleitung finden Sie hier: www.bund.net/themen_und_projekte/aktion_wildbienen/was_kann_ich_tun/insektenhaeuser_nisthilfen/

 

 

Haben Sie Lust, sich mehr für den Schutz der Bienen zu engagieren?

Dann melden Sie sich bitte bei Saskia Schrörs: weltbewusst@posteo.de oder 07361-5579497

 

 

Naturkundliche Exkursion mit Imkervorführung am 28.06.2014

Wie das Leben einer Honigbiene verläuft und wie ein Bienenvolk funktioniert, konnten wir in einem interessanten, anschaulichen Vortrag von Herrn Erwin Funk am Lehrbienenstock beim Naturschutzzentrum Vorderes Härtsfeld erfahren. Sogar die Bienenkönigin haben wir im Volk gesehen - dank unserer Geduld und dem erfahrenen Blick von Imkermeister Kurt Lindorfer. Er war es auch, der im Anschluss an den Vortrag noch mit uns im Naturschutzzentrum Honig schleuderte und dabei die Besonderheit von Deutschem Honig eklärte. Im Anschluss gab es eine Verkostung für uns alle vom frisch geschleuderten "flüssigen Gold"! So gut hat Honigbrot wohl noch nie geschmeckt...

 

Botanische Exkursion: Pflanzen im Kugeltag am Samstag, 15.06.2014

 

 

 

 

Weltbewusste Stadtrundgänge im Mai und Juni 2014

 

Auf Wunsch und Anfrage wurden in diesem Jahr bisher zwei konsumkritische Stadtrundgänge in Aalen angeboten für die Agenda-Gruppe "Eine Welt" und den Verein "Soroptimist Aalen". Der nächste wird am Samstag, 11.10.2014 um 10 Uhr stattfinden.

 

Treffpunkt: Toraus, 4. OG, Um-Welthaus im Foyer

bei der Ausstellung "Im Fadenkreuz - Hintergründe der Bekleidungsindustrie"

 

Wir bitten um Anmeldung unter: www.vhs-aalen.de/Kurse%20Hauptseite/fachbereich-FS53e1f2f8e9ac1/kat-CT431d93b94519f/FS53e1f2f8e9ac1.html

 

 

 

Kinder-Expedition: Was lebt im Taufbach am 30.05.2014

 

Mindestens ein Mal im Jahr wird der Taufbach zum Erlebnis für Kinder. Unter der ehrenamtlichen Leitung von Hanspeter Pfeiffer erfuhren die Kinder mehr über die Tiere im Wasser.

Sollte Ihr Kind daran Interesse haben, mit Gummistiefeln und Becherlupe den Taufbach zu erkunden, dann melden Sie sich bei uns. Wir werden Ihnen den nächsten Termin am Taufbach mit Herrn Pfeiffer mitteilen.

 

 

 

Besuch des Demeter-Bauernhofs Schmid in Westhausen am 24.5.2014

 

 

Familie Schmid kennen Sie vielleicht vom Wochenmarkt. Aber waren Sie schon mal in Westhausen vor Ort auf dem Bauernhof?

Herr Schmid fuhr uns ganz spektakulär auf einem Anhänger mit Strohballen entlang seiner Felder und Wiesen. Dabei erklärte er uns die Philosophie des Bauernhofs Schmid. Anschließend saßen wir noch herrlichem Wetter und mit leckeren Getränken auf dem Hof zusammen.

 

Infos unter www.demeterschmid.de

 

 

 

"Plastic Planet" im Kino am Kocher  am Mittwoch, 16.4.2014

 

Wir zeigten aufgrund der großen Nachfrage ein weiteres Mal den Film über die Auswirkungen des immer mehr steigenden Plastik-Konsums. Sie erhalten duch den Film Informationen über die Entstehung des Kunststoffs sowie seine Auswirkungen auf Mensch, Tier und Umwelt.

 

Den Besuchern wurden Plastikgegenstände gezeigt und deren plastikfreie Alternative. Eine ausführlichere Übersicht können Sie hier herunterladen. Dazu nebenstehendes Dokument öffnen.

 

Weitere Infos unter www.plastic-planet.de

 

Flurputzete am Samstag, 29. März 2014

Der Eisweiher im Taufbach wird von uns seit den 80er Jahren gepachtet und gepflegt. Die Flurputzete im gesamten Ostalbkreis war für uns Anlass, das Grundstück, aber auch die angrenzenden Straßen und Wege von Papier, Flaschen, Verpackungen, Taschentüchern, Dosen sowie kritischen Abfällen wie Ölfilter oder Elektroschrott zu befreien.

 

BUND-Jahreshauptversammlung am Mittwoch, 26. März 2014

Unsere diesjährige Jahreshauptversammlung fand im Gasthaus Rößle in Aalen-Unterkochen statt.

Neben den obligatorischen Tagesordnungspunkten wie Berichten aus dem vergangenen Vereinsjahr gab es einen Vortrag von Peter Hensinger, Vorstandsmitgleid des BUND Stuttgart und wissenschaftlicher Mitarbeiter von "Diagnose Funk", zum Thema:

Elektrosmog – nur Panikmache ?“

 

Ein Pressebericht erschien in der Schwäbischen Post am 9.4.2014: www.schwaebische-post.de/728437/

 

 

 

Pflegeaktion im Taufbachtal im Oktober 2013

Vielen Dank an alle Helfer für euren Einsatz!

 


Weltbewusster Stadtrundgang

Aktiv werden statt einfach hinzunehmen, genauer hinschauen statt sich bequem zurückzulehnen - das ist das Motto unserer weltbewussten Stadtrundgänge. An verschiedenen Stationen in der Innenstadt decken wir Hintergründe zur Herstellung von Produkten, Globalisierung und nachhaltigem Konsum auf. Wie hängt unser Einkaufsverhalten mit ökologischen und sozialen Missständen in anderen Regionen der Welt zusammen? Und wie können wir alle durch bewussten Konsum positiv Einfluss nehmen?

Im Jahr 2013 fanden in Aalen und Ellwangen insgesamt drei weltbewusste Stadtrundgänge statt.

Einen Pressebericht finden Sie hier: www.schwaebische.de/region/ostalb/ellwangen/stadtnachrichten-ellwangen_artikel,-Billige-Jeans-sind-teuer-erkauft-_arid,5492076.html

Sie haben auch Interesse?
Der weltbewusste Stadtrundgang wird auch auf Nachfrage angeboten. Bitte melden Sie sich bei Saskia Schrörs: weltbewusst@posteo.de oder 07361/5579497

 

13. Juli 2013: BUND-Sommerfest

An einem wunderschönen Samstag Nachmittag luden wir ein zur Feier unserer Jubiläen: 50 Jahre BUND Baden-Württemberg und 35 Jahre BUND Aalen.

Im Haus der Stadtgeschichte beim St. Johann Friedhof in Aalen zeigten wir unsere Biber-Ausstellung und einige Bilder aus unserer Gründungszeit in Aalen. Viele unter uns konnten sich gut daran erinnern...


Anti-Atom-Demo in Günzburg am 9. März 2013

Wieder einmal fuhren wir mit unserem Anti-Atom-Demo-Bus nach Günzburg, um dort gemeinsam mit 3.500 anderen Menschen gemeinsam Flagge zu zeigen für eine schnellere Energiewende.

An diesem Tag gab es noch in anderen Städten ähnliche Demos, sodass insgesamt 28.000 Menschen an diesem Tag riefen: Atomkraft - NEIN DANKE!


"More than honey" im Kino am Kocher

Am 15.2.2013 zeigte das Kino am Kocher den äußerst interessanten und aufwühlenden Film über das Bienensterben auf der ganzen Welt. Wir freuten uns über einen ausverkauften Kinosaal und die Fragen im Anschluss an den Film.

Gerne können Sie sich den Film beim BUND kostenfrei ausleihen.

Nehmen Sie dazu bitte Kontakt auf zu Saskia Schrörs: 07361/5579497 oder weltbewusst@posteo.de


Podiumsgespräch "Frisch vom Acker auf den Müll" im September 2012

An dem Podiumsgespräch nahm Saskia Schrörs für den BUND teil. Ein ausführlicher Artikel von Sibylle Schwenk aus der Schwäbischen Post vom 02.10.2012 steht in der rechten Spalte zum Download bereit.

Weltbewusster Stadtrundgang im August 2012

Eine mal andere Stadtführung boten die BUND-Aktiven Saskia Schrörs und Kha-Linh Hong in Aalen an. An verschiedenen Stationen in der Innenstadt gaben sie spannende Informationen u. a. zu der Herkunft von Kleidung und Lebensmitteln. Die TeilnehmerInnen hörten nicht nur aufmerksam zu, sondern waren aktiv dabei. In einem Supermarkt suchten sie z. B. Fischgerichte aus und notierten die Fischart und die Herkunft. Im Anschluss tauschten sie ihre Erkenntnisse aus und die Stadtführerinnen erklärten den Fischfang mit Schleppnetzen. Weitere Stadtführungen sollen auf Anfrage folgen.


Besuch auf dem Biolandhof Waizmann im Juli 2012

Im Rahmen der Artenschutzwochen 2012 organisierte die BUND-Ortsgruppe Aalen eine Exkursion auf den Biolandhof Waizmann in Mohrenstetten bei Lauchheim. Familie Waizmann betreibt seit vielen Generationen ihren Betrieb. Das Bio-Fleisch ihrer großen Limousin-Rinderherde verkaufen die Waizmanns direkt auf ihrem Hof. Die Teilnehmer erfuhren beim Rundgang, dass die Herde fast ganzjährig im Freien gehalten und nur in strengen Wintertagen in dem großen Laufstall untergebracht wird. Die Exkursion endete mit einer kühlen Apfelsaftschorle und interessierten Fragen der Teilnehmer.


Besuch beim Schäfer Markus Rieger im Juni 2012

Der Schäfer Markus Rieger, der auf dem Härtsfeld aktiv ist, erklärte uns bei unserem Besuch eindrücklich, wie er die Schäferei praktiziert. Es geht ihm vordergründig um Landschaftspflege, teilweise aber auch um die Vermarktung von regionalem Lamm-Fleisch. Mit viel Herzblut übt er diese anstrengende und zeitintensive Arbeit neben seinem Hauptberuf als Schreiner aus.


Exkursion zur Grünbrücke über die A7 im Mai 2012

Im Rahmen der Artenschutzwochen 2012 fand eine Exkursion der BUND-Ortsgruppe Aalen in Zusammenarbeit mit der Blauwald GmbH, in deren Territorium die Grünbrücke sich befindet, statt. Betriebsleiter Venus und Förster Stober vom Blauwald sowie Carl-Heinz Rieger vom BUND Aalen und der Wildtierbeauftragte des Landkreises Heidenheim Kühnhöfer gestalteten die Führung. Die Experten brachten den rund 30 interessierten Teilnehmern den Sinn und Zweck von Grünbrücken näher. Weitere Themen waren die Tierarten, welche die Grünbrücke nutzen, der Generalwildwegeplan, 
nachhaltige Forstwirtschaft und die Wildkatzen-Lockstockaktion des BUND Aalen.

Die Grünbrücke führt zwischen Aalen-Niesitz und Großkuchen-Nietheim über die A7. An dieser Stelle liegt ein alter Wildwechsel, der beim Bau der A7 jäh unterbrochen wurde. Nachdem die Brücke im Dezember 2010 freigegeben wurde, nutzten sie die Wildtiere bereits nach kurzer Zeit. Die Grünbrücke ist Teil eines Gesamt-Wiedervernetzungsplans der großen Waldgebiete in Baden-Württemberg. Auch im Jahr 2012 findet dort ein starker Wildwechsel statt, was die zahlreichen Tierspuren auf der Brücke beweisen.


Pflegeaktion im Taufbachtal im Oktober 2011

Im Herbst war der BUND Aalen wieder für den Naturschutz aktiv. Die vom BUND gepachtete Wiese neben dem Taufbachweiher nahe der Aalener Musikschule musste gemäht und bereinigt werden. Während der dreistündigen Pflegeaktion packten die insgesamt zwölf Helfer kräftig an. Da durfte natürlich eine kleine Stärkung mit einem herzhaften Vesper nicht fehlen.

Das einmalige Biotop mit seltenen Pflanzen- und Tierarten sollte einst überbaut werden und konnte in spektakulären Aktionen à la Greenpeace vom BUND Aalen gerettet werden. Heute befindet es sich im Besitz der Stadt Aalen und wird jedes Jahr von der BUND-Gruppe gemäht. Die Aktiven transportieren das Mähgut dann vor die Einzäunung, von wo es dann von der Stadt Aalen abgeholt wird.

Der Taufbachweiher ist auch Schauplatz von BUND-Ferienprogrammen, bei welchen Kindern und ihren Eltern die hohe biologische Bedeutung des Feuchtgebietes mit dem angrenzenden Taufbach spielerisch mit Becherlupen, Mikroskopen und anderem Gerät näher gebracht wird.

Im Herbst 2012 sanierte die Stadt Aalen in Zusammenarbeit mit dem Landschaftserhaltungsverband Ostalbkreis und dem BUND Aalen den Weiher und das angrenzende Gebiet. Der Hauptweiher und die früher ausgehobenen, dahinter liegenden Laichtümpel waren fast komplett zugewachsen, so dass die Wasserfläche immer weiter schrumpfte. Nun erlebt dieses stadtnah gelegene Biotop einen "zweiten Frühling" und kann sich wieder positiv entwickeln.


Wildkatze wieder im Ostalbkreis!

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) e.V. bestätigt den Nachweis eines Vorkommens der Wildkatze im Ostalbkreis. Vor allem die Verfolgung durch den Menschen in der Vergangenheit haben das Vorkommen der Wildkatze in Mitteleuropa stark eingeschränkt. Heute liegt das Problem darin, dass ein Austausch zwischen einzelnen Wildkatzenvorkommen kaum noch möglich ist. Es fehlen mit Bäumen und Büschen bewachsene Wanderwege zwischen den Vorkommen und sichere Querungen von Straßen, ohne dass die Wildkatze wie auch andere Wildtiere Gefahr laufen, im Straßenverkehr getötet zu werden. Der BUND macht deshalb mittels einer EU-geförderten Informationskampagne "Biotopvernetzung - Netze des Lebens" darauf aufmerksam.

Beim Nachweis der Wildkatze griffen die Mitglieder der BUND Ortsgruppe Aalen zu einer bewährten Methode: Nach ersten Sichtbeobachtungen wurden in für die Wildkatze geeigneten Gebieten sogenannte Lockstöcke gesetzt. Beködert mit Baldrian und betört durch den Duft, reiben sich Katzen an den Stöcken und hinterlassen ihre Haare. Aus dem Ostalbkreis wurden mehrere Haar-Proben an das Senckenberg-Institut in Gelnhausen geschickt. Eine Probe konnte in der genetischen Analyse eindeutig der Wildkatze zugeordnet werden.

Der BUND setzt sich seit 2007 dafür ein, die Wildkatze im Land mit seinem Projekt "Rettungsnetz Wildkatze" bekannt zu machen. Die Felis silvestris silvestris, wie die Europäische Wildkatze wissenschaftlich heißt, ist im ersten Augenblick sehr leicht mit der wildfarbenen Hauskatze zu verwechseln. Neben ihrer Herkunft unterscheidet sie aber der buschige Schwanz mit drei bis vier abgesetzten schwarzen Ringen am Schwanzende mit schwarzem Ende sowie einem klaren schwarzen Aalstrich, der sich beginnend zwischen den Schulterblättern nicht weiter als bis zum Steiß zieht. Zudem ist das Tigermuster der Wildkatze eher "verwaschen".

Mehr? http://www.bund.net/bundnet/themen_und_projekte/wildkatze_netze_des_lebens/



Anti-Atomkraft-Demo am 11. Juni 2011 in Aalen

Bei der ersten Anti-Atomkraft-Demo in Aalen zogen rund 100 DemonstrantInnen vom Aalener Bahnhof Richtung Bohlschule. Dort sprach u. a. Dr. Brigitte Dahlbender, die Vorsitzende des BUND Baden-Württemberg: "Der 2022 geplante Atomausstieg kommt zu spät. Abschalten - und zwar sofort." Sie forderte den Ausbau der erneuerbaren Energien, Energiespar-Sofortprogramme und eine höhere Energieeffizienz um den endgültigen Atomausstieg bis zum Jahr 2015 zu realisieren. Immerhin stehen zwei Atomkraftwerke, die bis 2022 am Netz bleiben sollen, ganz in der Nähe von Aalen: Gundremmingen ist nur 40 km, Neckarwestheim 70 km entfernt. Die BUND Ortsgruppe Aalen ging nicht zum ersten Mal gegen Atomkraft auf die Straße - sie war auch schon bei Demonstrationen in München, Ulm, Neckarwestheim und Günzburg vor Ort.


Landesweiter Aktionstag "Stuttgart 21 bremst aus" am 05. Februar 2011

Die wochenlange Schlichtung hat mit Heiner Geißlers Empfehlung eines "Stuttgart 21 PLUS" ein unbefriedigendes Ende genommen. Doch dabei wollten es die Aalener nicht belassen! Am 05. Februar fuhr eine "Bürgerbahn" vom BUND-Büro in der Stuttgarter Straße durch die Innenstadt zum Bahnhof. Die BUND-Aktiven und die weiteren Teilnehmer trugen dabei ihre Argumente gegen Stuttgart 21 vor. Gleichzeitig sprachen sie sich für einen Baustopp, einen Bürgerentscheid in der Region Stuttgart über den Tiefbahnhof und eine landesweite Volksbefragung über die Neubaustrecke nach Ulm aus.


Pro-Contra-Stuttgart 21" am 17. November 2010 im Weststadtzentrum Unterrombach

Der BUND und die Aalener Nachrichten / Ipf- und Jagst-Zeitung luden zu einer Podiumsdiskussion zu einem hochaktuellen und hart umstrittenen Thema: Stuttgart 21. Auf dem Podium diskutierten der Regionalleiter der Aalener Nachrichten / Ipf- und Jagst-Zeitung, Claus Liesegang, mit den LandtagskandidatInnen aus Aalen: Winfried Mack (CDU), Ulla Haußmann (SPD), Alexander Jäger (FDP), Berthold Weiß (Grüne) und Roland Hamm (Die Linke).

Vor dem Gespräch gaben Referenten, darunter Dr. Ing. Klaus Gebhard von den Parkschützern und Dirk Seydemann vom Politischen Regionalverband, einen Überblick über die Gründe für und gegen Stuttgart 21 und nahmen auch den Einfluss auf den regionalen Bahnverkehr unter die Lupe.
 

Ausstellung zu "Wildkatze, Luchs und Biber" vom 01. bis 08. Oktober 2010 im Landratsamt Ostalbkreis

Die spannende Mitmachausstellung lud dazu ein, das Leben dieser bedrohten Tierarten zu erforschen und kennen zu lernen. Die Schirmherrschaft hat Landrat Klaus Pavel übernommen.


Filmvorführung "Plastic Planet" im Kino am Kocher am 02. und 08. September 2010

Plastik findet sich überall in unserem Alltag: vom Babyschnuller über die Plastikflasche bis hin zum Auto. In den Weltmeeren kommt Plastik mittlerweile sechsmal häufiger vor als Plankton. In "Plastic Planet" deckt Regisseur Werner Boote, dessen Großvater selbst Pionier der Plastikindustrie war, erstaunliche Fakten und unglaubliche Zusammenhänge auf. Er stellt Fragen, die uns alle angehen: Schadet Plastik unserer Gesundheit? Wer ist für die Plastikberge in der Natur verantwortlich? Der Film nimmt mit auf eine Reise um die Welt und entdeckt, dass sie nicht mehr ohne Plastik leben kann, aber gleichzeitig mit den Folgen der Kunststoffe zu kämpfen hat.

Begleitend zum Film wurde die Kinobar am Venushafen zwei Wochen lang "plastifiziert". Die Mitglieder des BUND-Aalen zeigten in einer Ausstellung ihre persönliche Auseinandersetzung mit dem Thema Plastik und gaben überraschende Hintergrundinfos.


Aktion "Plastic Planet" vor dem Urweltmuseum in Aalen am 27. August 2010

In Vorbereitung auf den Film "Plastic Planet" zeigte der BUND mitten in der Aalener Fußgängerzone "plastische" Objekte und die ein oder andere Überraschung zu unserem Leben mit Plastik. Rund 20 Kunstwerke aus Plastik wurden dabei von Kindern und Jugendlichen gebaut, die anschließend in der Plastik-Ausstellung im Kino am Kocher präsentiert wurden.


Besichtigung der Weleda (Heilpflanzengarten, Pflanzenverarbeitung) am 12. Juni 2010

Im größten Heilpflanzengarten Europas erfuhren wir mehr über biologisch-dynamische Kultivierung, entdeckten verschiedene Pflanzengattungen und erkundeten die Gewächshäuser mit einer Vielzahl unterschiedlicher Arzneipflanzen. Dabei erhalten wir auch Einblicke in die Bearbeitung der Gärten und Felder.

Mehr? www.weleda-naturals.de 


Ausflug zu den Bienen des Zusenhofes am 08. Mai 2010

Bei diesem Ausflug erfuhren wir von der Imkermeisterin Roselinde Henschke-Weber, wie Bienen artgerecht gehalten werden und wie schließlich der Bio-Honig hergestellt wird.

Frau Henschke-Weber gab uns einen faszinierenden Einblick in ihre Arbeit und die perfekte Organisation eines Bienenvolkes.


Filmvorführung "Percy Schmeiser - David gegen Monsanto" im Kino am Kocher am 18. März 2010

Stellen Sie sich vor, ein Sturm weht über Ihren Garten und ohne Ihr Wissen und ohne Ihre Zustimmung sind nun fremde, genmanipulierte Samen in Ihrem jahrelang gepflegten und gehegten Gemüsebeet. Ein paar Tage später kommen Vertreter eines Multikonzerns zu Ihnen nach Hause, fordern Ihr Gemüse und erstatten gleichzeitig Strafanzeige in Höhe von 20.000,00 Euro wegen widerrechtlicher Nutzung patentierter genmanipulierter Samen. Und: Das Gericht gibt dem Konzern Recht!

Diese kleine Geschichte ist die bittere Wahrheit der Landwirte Percy und Louise Schmeiser aus Kanada. Seit mittlerweile 1996 kämpfen sie gegen den Chemie- und Saatguthersteller Monsanto und damit auch für Redefreiheit, das Recht auf Eigentum und die Zukunft ihrer Kinder. Der Film dokumentiert das Engagement der Schmeisers, für das sie im Jahr 2007 den alternativen Nobelpreis erhielten.

 

Nach der Filmvorführung haben wir die Erfolge des Aktionsbündnisses Gentechnikfreie Region Ostalb mit einer Versteigerung der exklusiv für diesen Abend hergestellten "Rattoffeln" gefeiert. 

 

 

 

 

 



SP_2.10.12.pdf

Artikel zum Podiumsgespräch aus der Schwäbischen Post vom 02.10.2012

Limousin-Herde auf dem Biolandhof Waizmann, Foto: Carl-Heinz Rieger
Exkursion zur Grünbrücke Nietheim, Foto: Carl-Heinz Rieger
Pflegeaktion im Taufbachtal, Foto: Carl-Heinz Rieger
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