Regionalverband Ostwürttemberg
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BUND Ellwangen

Seit dem 7.Mai 2023 gibt es wieder einen BUND Ortsverband in Ellwangen

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Was wir tun

Beatrice Hofmann, Daniela Dolenski, Peter Hunke, und Tine Harms (v.l.n.r) sind das neue Vorstandsteam des BUND Ortsverband Ellwangen. (Foto: Jutta Jakob - BUND Ellwangen)

Die Themenliste des 2023 wiedergegründeten Ellwanger Ortsverbands des Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland ist lang und vielfältig. Die Ortsgruppe blickt auf ein aktives Jahr zurück und nimmt sich viel für das kommende Jahr vor.

In seiner Jahreshauptversammlung danken die Aktiven dem bisherigen Vorstand Max Spiegler für sein Engagement in den vergangenen zwei Jahren. Die Versammlung wählt neben den im Vorstand verbleibenden Daniela Dolenski und Peter Hunke noch Beatrice Hofmann und Tine Harms, die nun zusammen ein Vorstandsteam bilden.

Die Gruppe führt die Aktivitäten in den genannten Themenfeldern weiter und wird auch 2025 Aktionen organisieren wie Müllsammlungen und die Untersuchung von Gewässern im Rahmen des Flow-Projekts. Für eine Wanderausstellung zum Thema Ruderalpflanzen – das sind wilde Pflanzen, die in stark menschlich geprägten Gebieten wie auf Wegen, Feldrändern und in Siedlungen vorkommen – wird wieder mit Schulen und dem JuZe kooperiert.

Gemeinsam mit dem NABU unterstützt die BUND-Ortsgruppe weiter den Prozess der Biotopverbundplanung und die Vorbereitungen für den gemeinsamen Bereich auf der Landesgartenschau 2026 gehen bald weiter. Ein Vortrag über Wärmeplanung sowie mehrere Exkursionen, auch für Familien, sind in der Planung.

BUND Ausstellung: Wilde Pflanzen vor der tür

Daniela Dolensky

Vorstandsteam BUND Ortsverband Ellwangen
E-Mail schreiben Mobil: 01522 9378147

Peter Hunke

Schatzmeister BUND Ortsverband Ellwangen
E-Mail schreiben Tel.: 01704425731

Vorstand

Diese Mail geht an alle Vorstände gleichzeitig
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Termine

Jeder 3. Montag im Monat:
Aktiventreff ab 19:00 Uhr

Im August macht der Aktiventreff Sommerpause.

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Der BUND Ortsverband profitiert durch eine Werbeprämie.
Das Formular lässt sich am Computer ausfüllen und ausdrucken.

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Aktuelles

Der BUND auf der Landesgartenschau Ellwangen 2026

Unser Beitrag zur Landesgartenschau 2026 in Ellwangen
Es geht wieder los!

… von gar nichts bis schon ziemlich schön!
In 11 Terminen, mit 90 Personen und in ca. 400 Stunden wurde 2024 auf dem Gelände von BUND und NABU schon fleißig gearbeitet.

Bisher wurden ein großes Sandarium gebaut und in die verschiedenen Flächen sowohl Stauden um das Sandarium gepflanzt und unterschiedliche Blumenwiesenmischung mit Schmetterlingssäumen, Trittrasenpflanzen etc. eingesät. Jetzt geht es auf der großen Fläche weiter: der nächste Arbeitseinsatz ist am 04.04.25 ab 15 Uhr. Treffpunkt an der großen Fläche.
Aber auch eine Benjes-Hecke wird von der BUND—Ortsgruppe Ellwangen auf der LGS gebaut. In den letzten Wochen wurde fleißig Material gesammelt und nun wird gestartet. Der 1. Arbeitseinsatz findet am 05. April 2025 ab 09.00 Uhr im Bereich der Benjes-Hecke statt. Treffpunkt: kleiner Weg gegenüber der Fußgängerbrücke über die Bahnschiene, Ellwangen.

Falls ihr / Sie hier gerne, auch nur einmalig, mitarbeiten wollt, könnt ihr / Sie einfach zu einem Arbeitseinsatz dazukommen. Auch wenn ihr / Sie als Ortsgruppe Lust haben / habt, auf der Landesgartenschau 2026 mit einem Programmpunkt mitzumachen, meldet euch einfach bei uns!

 

Baumpflanzaktion auf dem Friedhof St. Wolfgang

Der BUND Ellwangen hat zusammen mit Freund:innen auf dem Friedhof St. Wolfgang im Rahmen der Aktion „Naturnaher Friedhof“ eine Felsenbirne gepflanzt.
Sie bietet Nahrung für Insekten, Vögel und andere Tiere – und steht zugleich als lebendiges Zeichen dafür, dass Orte der Trauer auch Orte des Lebens und der Hoffnung sein können.

- Mehr Blüten statt Schotter
- Mehr Schatten statt Hitze
- Mehr Leben statt leeren Flächen

Danke an alle, die mit angepackt, gegossen, gehalten, gelacht und getragen haben!

BUND Aktion "Gemeinsam gegen Kippendreck"

35.000 Zigarettenkippen in 3 Stunden gesammelt

Ellwangen, November 2025 - Gemeinsam gegen Kippendreck: Eine beispiellose Gemeinschaftsaktion für Sauberkeit und Naturschutz fand am Samstag, 15. November in Ellwangen statt. Rund 25 Freiwillige, darunter Familien mit Kindern, folgten dem Aufruf der Ellwanger BUND Ortsgruppe und sammelten in und um die Altstadt, am Bahnhof, an Bushaltestellen, auf den Parkplätzen von VARTA und Tegut und auf dem Schießwasen rund 35.000 weggeworfene Kippen. Schon im Vorfeld hatten Schülerinnen und Schüler des Hariolf Gymnasiums und des Peutinger Gymnasiums Kippen gesammelt. 800 gingen allein auf das Konto der Naturschutz AG Peutinger Gymnasiums.

Unterstützt wurde die Aktion vom Jugend- und Kulturzentrum Ellwangen (JUZE), der NABU Ortsgruppe Ellwangen, dem Baubetriebshof Ellwangen (BBH) und von den Müllpaten „Saubere Ostalb“ (GOA).

Die gesammelten Kippen wurden in einer transparenten Säule am Fuchseck „ausgestellt“, die schnell an ihre Kapazitätsgrenzen kam. Zudem konnten sich Passanten über die Auswirkungen von weggeworfenen Zigarettenkippen informieren. Allein in Deutschland werden jährlich etwa 106 Milliarden Zigaretten geraucht. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass zwei Drittel aller gerauchten Zigaretten auf dem Boden landen.

Zigarettenfilter bestehen aus Plastik, das sich zu gefährlichem Mikroplastik zersetzt. Studien gehen davon aus, dass Zigarettenkippen noch bis zu 10 Jahre rund 7000 gefährliche Schadstoffe (darunter Arsen, Blei, Chrom, Kupfer, Cadmium, Benzol) an die Umwelt freigeben können. Wenn sie mit Wasser in Berührung kommen, löst sich nach nur einer halben Stunde bereits etwa die Hälfte des Nervengifts Nikotin. Eine einzelne Zigarettenkippe kann so 1000 Liter Wasser verseuchen. Damit wird der Lebensraum für kleine Wassertiere zerstört. Andere Tiere halten die giftigen Zigarettenfilter für Nahrung und Vögel nutzen die Reste der Kippen zum Nestbau – mit fatalen Folgen.

Die zahlreichen Passanten, mit denen die Freiwilligen ins Gespräch kamen, reagierten positiv auf die Aktion. Die Meinungen reichten von der Forderung nach mehr Aschenbechern im öffentlichen Raum, in den Außenbereichen der Gastronomie und auf Personalparkplätzen bei Unternehmen bis hin zu Bußgeldern für das Wegwerfen von Kippen, wie sie in Aalen und anderen Städten schon existieren.

„Unsere Aktion war ein voller Erfolg, auch wenn es uns lieber wäre, dass diese Art von Müll erst gar nicht im öffentlichen Raum landete. Das würde auch das Team des Baubetriebshofs entlasten“, die Initiatorin der Aktion, Jutta Jakob, vom BUND Ellwangen. „Insbesondere im Hinblick auf eine nachhaltige Landesgartenschau 2026 sollten Naturschutz und eine einladende, saubere Stadt Hand in Hand gehen.“ Mehr Informationen zu den Folgen von Kippendreck:

https://www.bund-bremen.net/meer/stoppt-kippen-in-der-umwelt/

https://www.bund-sh.de/meere/zigarettenkippen/

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